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Oben 7 vaseline gut für die haut heiß am besten, du solltest es wissen

vaseline gut für die haut

Schon vor mehr als 100 Jahren gab es in den Apotheken und Drogerien Vaseline zu kaufen. Die Creme hat sich im Laufe der Zeit einen sehr guten Namen gemacht und zählt bis heute zu den Klassikern unter den Pflegeprodukten. Streng genommen ist Vaseline nichts anderes als eine sehr fettige Creme, die Menschen verwenden, die unter einer extrem trocknen Haut leiden. Vaseline pflegt zudem spröde Lippen und dient Radfahrern als Hautschutz am Gesäß und an den Beinen. Das ist aber noch nicht alles, denn die klassische Vaseline kann noch viel mehr.

Wie wird Vaseline hergestellt?

Als Vaseline im Jahre 1872 entdeckt und dann auf den Markt kam, galt sie als ein Produkt der neuen Zeit, denn die Creme entstand aus den Rückständen bei der Destillation von Erdöl. Daran hat sich bis heute wenig geändert, was die fetthaltige Creme jedoch in Bedrängnis bringt. Durch die Zugabe von Schwefelsäure, Bleicherde und Aktivkohle entsteht das Rohprodukt. Dies wird schließlich gereinigt und gebleicht, bevor es als fertige Creme in die Läden kommt. Immer noch besteht Vaseline zum Teil aus Erd- und Mineralölen, den sogenannten Paraffinen. Dieser Stoff kommt jedoch nicht nur in der beliebten Hautcreme vor, sondern auch in Lippenpflegestiften, in Kerzen, Putzmitteln und sogar in Süßigkeiten. Paraffine sind leicht wachsartige, ölige und wasserresistente Stoffe, die sich bei der Herstellung von Kosmetika einen guten Namen gemacht haben. Die meisten Hersteller verwenden Paraffine, weil sie günstig sind und sich unkompliziert verarbeiten lassen. Als Inhaltsstoffe sind sie allerdings auch umstritten, da einige Studien darauf hinweisen, dass Paraffine der Gesundheit schaden.

Wie wirkt die Creme auf der Haut?

Vaseline ist durch seine Inhaltsstoffe immer wieder in der Kritik, aber nicht immer ist diese Kritik wirklich berechtigt. Mittlerweile versuchen die Hersteller, den Anteil der Paraffine zu reduzieren, ohne dass die Vaseline ihre guten Eigenschaften verliert. So gilt die Creme als okklusiv, das heißt, sie bildet einen schützenden Film auf der Haut und verhindert so, dass Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb kann die Haut nicht mehr so schnell austrocknen, außerdem wird sie vor schädlichen Einflüssen geschützt, beispielsweise aus der Umwelt. In zahlreichen Tests zeigte sich immer wieder, dass Vaseline die natürliche Hautbarriere bereits wenige Minuten nach dem Auftragen stärkt und schützt. Da die Creme sehr fettig ist, bleibt sie lange auf der Haut haften.

Vaseline gilt als äußerst stabil und löst nur selten eine allergische Reaktion aus. Wer eine sehr trockene und empfindliche Haut hat, sollte sie mit Vaseline pflegen. Das gilt außerdem für diejenigen, die Probleme mit der Haut haben, beispielsweise durch ständig wiederkehrende Ekzeme.

Eine kontroverse Diskussion

Um die Vaseline oder konkreter, um ihre Inhaltsstoffe gibt es seit vielen Jahren eine kontroverse Diskussion. Da die Creme die Haut perfekt abdeckt, entsteht immer wieder der Eindruck, dass sie die Haut nicht richtig atmen lässt. Das ist so aber nicht richtig. Die Haut wird nicht von außen mit dem nötigen Sauerstoff versorgt, sondern nur über das Blut. Zudem zeigen gleich mehrere Studien, dass Vaseline die Prozesse, die in der Haut stattfinden, nicht negativ beeinflusst.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist, dass die fetthaltige Creme angeblich Pickel verursacht. Wahrscheinlich hängt dieses Vorurteil damit zusammen, dass Pickel grundsätzlich bei einer zu fettigen Haut vorkommen. Wird zudem noch eine Fettcreme aufgetragen, verschlimmert sich das Problem. Sehr wichtig ist daher, dass die Bedürfnisse der Haut bekannt sind, bevor eine so fettige Creme wie die Vaseline verwendet wird. Alle, die eine eher trockene und sensible Haut haben, kommen mit der umstrittenen Hautcreme sehr gut zurecht.

Eine Wunderwaffe für die Schönheit

Es gibt sehr viele Menschen, die auf Vaseline für die Hautpflege schwören und nur gute Erfahrungen mit der Creme gemacht haben. Rissige und trockene Haut, beispielsweise an den Ellbogen, lässt sich mit der bewährten Creme schnell und sehr einfach in den Griff bekommen. Im Grunde ist die Creme ein Alleskönner, die viele Kosmetikprodukte locker in den Schatten stellt. So lässt sich die Creme sehr gut zum Abschminken verwenden. Einfach etwas davon auf ein Wattepad geben und sanft über die Haut reiben. Das Fett befreit die Augenlider von Lidschatten und selbst wasserfesten Mascara ist für die Fettcreme kein Problem. Anschließend mit einem sauberen Wattepad noch einmal über die Haut gehen, danach mit klarem Wasser waschen und fertig. Die Fettcreme ist gleichermaßen ein sehr gutes Mittel, um die Wimpern zu pflegen. Einfach vor dem zu Bett gehen die Vaseline mit einem Wattestäbchen vorsichtig auf die Wimpern auftragen. Über Nacht werden brüchige Härchen repariert und die Wimpern sind wieder elastisch.

Selbstbräuner sorgen zwar für einen tollen Teint, an manchen Stellen sind sie jedoch gefährlich. Betroffen sind vor allem die trockenen Stellen, wie die Knie, die Hände oder die Ellbogen. Dort wird die Farbe besonders intensiv aufgenommen und wirkt danach im Vergleich sehr dunkel. Aber diese fleckige Haut muss nicht sein, denn eine kleine Menge Fettcreme auf die betreffenden Stellen zu reiben, löst das Problem. So lässt sich verhindern, dass die Haut dort zu viel Farbe aufnimmt.

So unterstützt die Creme das Parfüm

Vor allem leichte Sommerparfüms halten sich nicht allzu lange auf der Haut, sie verfliegen rasch wieder. Damit das nicht geschieht, ist es eine gute Idee, eine dünne Schicht Creme auf die Haut zu geben. Danach das Parfüm darauf sprühen und der Duft hält deutlich länger. Mit Vaseline lassen sich nicht nur die Wimpern, sondern auch die Augenbrauen perfekt pflegen. Dazu etwas Fettcreme auf die Brauen geben und mithilfe einer Augenbrauenbürste lassen sie sich für den ganzen Tag in Form bringen. Wer schon einmal in einem Nagelstudio war, hat vielleicht bemerkt, dass die Profis den Nagellack nicht auf der Nagelhaut verteilen.

Um das zu Hause ebenfalls zu vermeiden, die Fettcreme mit einem Wattestäbchen auf die Nagelhaut streichen und schon bleibt kein Nagellack mehr kleben. Als Make-up kann Vaseline gleichfalls Akzente setzen. Als Highlight unterhalb der Augenbraue oder auf den Wangenknochen aufgetragen, verleiht die Creme einen sanften und wunderschönen Glanz, der vor allem beim Abend-Make-up sehr gut aussieht.

Vaseline – Eine gute Wahl bei Wunden und für die Haare

Die umstrittene Creme ist auch für die Wundheilung eine gute Wahl. Sie kann bei kleineren Schürf- oder Brandwunden helfen und glättet rissige Hautstellen. Wer bedingt durch eine Erkältung eine wunde Nase hat, sollte sie mit Vaseline pflegen, denn die Fettcreme ist neutral und unterstützt den Körper bei der schnellen Wundheilung. Sind die Spitzen der Haare mal wieder kaputt? Kein Problem, Vaseline ist selbst in diesem Fall die Lösung. Die Fettcreme kann den Spliss zwar nicht aufhalten, aber sie ist in der Lage, ihn perfekt zu kaschieren. Ein bewährtes Mittel ist die Creme auch, wenn die Haare fliegen und sich nicht bändigen lassen wollen: Nur etwas Creme in den Handflächen verreiben und leicht den Ansatz berühren, schon fliegen die Haare nicht mehr. Ärzte empfehlen nach der Operation, die Narben dünn mit der Fettcreme zu bestreichen. Damit werden Narben elastischer, geschmeidiger und wer Narben regelmäßig mit der Creme pflegt, lässt sie zudem verblassen.

Fazit zur Vaseline

Vaseline ist eine Creme, die vielleicht zu Recht in der Kritik steht. Einige Studien gehen davon aus, dass die Paraffine in der Creme der Gesundheit schaden können. Ebenso gibt es Studien, die das Gegenteil behaupten und die Creme für unbedenklich halten. Fest steht jedoch, dass Menschen, die unter einer sehr trocknen Haut leiden, mit dieser speziellen Fettcreme sehr gut zurechtkommen. Sie wird sogar in der Hautpflege bei Kindern erfolgreich eingesetzt. Viele Hersteller haben bereits auf die Kritik reagiert und halten den Anteil der Paraffine so gering wie möglich. Dabei bleibt die traditionelle Creme jedoch weiterhin geschmeidig und lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen. Geht es um die Schönheit, ist die Creme, die schon die Großmutter kannte, auf jeden Fall eine sehr gute Wahl.

Ist Vaseline für Tattoos die richtige Pflege?

Tattoos sind für viele Menschen weitaus mehr als „nur“ eine Körperbemalung, sie sind ein wichtiger Teil ihres Lebens. Manche lassen sich das Konterfei der großen Liebe auf den Rücken tätowieren, andere hingegen Symbole, die für sich wichtig sind oder sogar ganze Gedichte. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Tattoo stechen zu lassen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass sich diese Entscheidung nicht mehr rückgängig machen lässt. Ist das Tattoo einmal auf der Haut, dann bleibt es dort. Ein Thema ist die richtige Pflege und ob Vaseline für Tattoos die passende Pflege ist.

Was passiert beim Tätowieren?

Der Prozess des Tätowierens ist alles andere als angenehm. Mit einer sehr spitzen Nadel wird durch die obere Hautschicht bis in die sogenannte Lederhaut gestochen und das mit einer Maschine, die bis zu 3000 Mal in einer Minute zusticht. Damit die Farbe auf der Haut überhaupt sichtbar bleibt, müssen die Farbpigmente eingekapselt werden. Wenn sich die Haut auf natürliche Weise an der Oberfläche in einem bestimmten Zyklus erneuert, kann das dem Tattoo nichts anhaben, denn dafür sind die Einstiche viel zu tief. Zu oberflächlich darf der Tätowierer jedoch nicht arbeiten, sonst verschwindet das Tattoo durch die Erneuerung der Hautzellen. Zu tief darf er aber auch nicht arbeiten, denn sonst kann es zu schwerwiegenden Blutungen kommen.

Ein Tattoo ist eine Wunde

Selbst wenn ein frisch gestochenes Tattoo wunderschön aussieht, der Haut wurde eine Wunde zugefügt. Je größer die tätowierte Fläche ist, umso länger braucht die Wundheilung. Auch die Gefahr, dass sich die Wunde entzündet oder es zu einer Infektion kommt, ist groß. Daher ist es wichtig, die Tätowierung richtig zu pflegen. Ist Vaseline für Tattoos die passende Pflege? Ein guter Tätowierer versorgt die Wunde mit einer dünnen Schicht Salbe und einer Folie, die erst nach drei Stunden wieder entfernt werden darf. Unter der Folie sammeln sich Wasser und Blut, was vollkommen normal ist. Gereinigt wird das Tattoo nur mit klarem Wasser, Seife kann die Haut entzünden, anschließend einfach trocken tupfen und das Tattoo an der Luft heilen lassen. Zur schnellen Wundheilung gehört noch die richtige Creme, wobei Vaseline für Tattoos bei den meisten Tätowierungen eine gute Wahl ist.

So heilt Vaseline für Tattoos die Wunde

Vaseline ist so etwas wie ein Geheimtipp für die Pflege eines Tattoos. Das stimmt, aber leider gilt es nicht für alle Arten von Tätowierungen. Wer sich ein sogenanntes Bamboo-Tattoo stechen lässt, was sehr fein gestochen wird, kann Vaseline für die schnelle Wundheilung benutzen. Bei Tattoos, die mit einer Maschine gestochen werden, sollte es jedoch eine spezielle Pflegecreme für Tätowierungen sein. Der Grund ist einfach, denn viele Vaseline-Cremes enthalten Erdöl und das würde die Haut quasi „ersticken“.

Fazit zu Vaseline für Tattoos

Die richtige Pflege eines Tattoos ist sehr wichtig, damit die Kunst auf der Haut schneller und besser abheilen kann. Vor allem bei großflächigen Tattoos ist die richtige Creme entscheidend für die Heilung der Haut, hier ist eine besondere Pflegecreme die bessere Wahl. Bei kleinen Tattoos oder bei kunstvollen Bamboo-Tattoos ist Vaseline jedoch die passende Pflegecreme. Um einen sicheren Schutz zu gewährleisten, reicht es schon, die Creme hauchdünn auf das Tattoo aufzutragen.

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Wofür ist Vaseline gut? | carpediem.life

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